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In seiner Vision hatte Sun Bear gesehen, wie aus allen Himmelsrichtungen Menschen kamen, die als Tiere verkleidet waren. Sie traten in das Medizinrad und nahmen ihre Position ein. Es zeigt allein diese Vision, wie stark die Symbolkraft der Tiere im Medizinrad vertreten ist!
Literatur
Die Indianer lernten von den Eigenschaften  und Wesenszügen der Tiere und konnten sie in ihrem Alltag integrieren. Sie machten sich die Kräfte der Tiere in den unterschiedlichsten Lebenslagen zu Nutzen, wie zum Beispiel die Kraft des Häuptlings, die im Bären zu finden ist. Die Schlange war schon immer eine der stärksten Heilerinnen, sie gibt den Dingen die erforderliche Balance. Der Adler flog hinauf bis zum Schöpfer, deshalb wurde sein Weitblick für die Dinge geschätzt.
Seminare
Sun Bear
Der Biber ist ein exzellenter Bauherr, von dessen Werken seine Umwelt profitiert. Deshalb durften in manchen Stämmen die Biber-Menschen keine Führer sein. Sie waren ausschließlich für die Gestaltung und Organisation des Lagers oder der Siedlung verantwortlich.
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Ritualwerkzeuge
Tiervolk Im Medizinrad hat jeder Mensch durch Geburt ein Totemtier an seiner Seite, das ihn durch sein Leben begleitet. Es steht dem Mensch wie ein Schutzengel und Berater zur Seite, egal in welchen Dingen auch immer.
Pflanzenvolk
Das Totemtier teilt seine Kraft und sein Wesen mit ihm. Man kann sich mit ihm beraten und um Führung bitten. So wird die Eigenschaft des Totemtieres bald zur eigenen Kraft und hilft das eigene Können zu entwickeln. Auch wenn man sich darüber nicht immer bewusst ist.
Steinvolk
Die Totemtiere der anderen Monde stehen den Menschen auf der Reise um das Medizinrad ebenfalls helfend zur Seite. So können die verschiedensten Lebens- abschitte gemeistert werden und die menschliche Seele wächst. Ist die Verbindung zur Welt der Totem- und Krafttiere einmal hergestellt, können auch Helfer aus der "Tierwelt" im Leibe erscheinen. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn dem Tiervolk der erforderliche Respekt entgegengebracht wird.
Wir denken die Zeit ist gekommen, dass die sowieso sinnlosen und grausamen Tierversuche an Ratten, Katzen oder anderen Tieren sofort enden müssen. Das gleiche gilt für die Mast von Pflanzenfressern mit tierischem Eiweiß oder chemischen Zusätzen und dem daraus resultierenden Wahnsinn. Ebenso wünschen wir uns für unsere Kinder, dass sie sich noch am Anblick der Wale und Delfine oder anderen bedrohten Tiergattungen erfreuen können. Der Bestand der gefährdeten Arten muss sich wieder erholen, damit das ökologische Gleichgewicht erhalten bleibt, bzw. wieder hergestellt werden kann. Geben wir doch unseren Kindern und Enkelkindern die Möglichkeit, dass sie freilebende Elefanten und Nashörner erleben dürfen.
Die Bejagung frei lebender Tiere ist so wie bisher nicht mehr durchführbar. Unsere besondere Sorge gilt hier den Walen. Gerade jetzt überlegen einige Nationen, ob sie den Walfang wieder ernsthaft betreiben. Die damit verbundenen Argumente, lassen einen vernünftig denkenden Menschen auf die Toilette gehen. Die Natur ist durchaus selbst in der Lage, den Bestand der frei lebenden Tiere selbst zu regulieren. Greift der Mensch mit seiner Mordmaschinerie in dieses Gleichgewicht ein, wird dieses nur empfindlich oder irreparabel gestört.

Die Menschen haben jetzt die Möglichkeit ihre Augen zu öffnen und können beginnen, das Leben ihrer Tierbrüder zu bewahren! Je mehr Zungen für die Tiere sprechen, um so lauter werden diese Stimmen gehört.
Für die Haltung von Tieren, die zur Lebensmittelerzeugung gehalten werden, muss ein Umdenken geschehen. Es ist jetzt ebenfalls an der Zeit, diesen Lebewesen eine würdige Existenz zu ermöglichen. Vielleicht sollten die Menschen wieder beginnen die Tiere selbst zu halten, die sie später verzehren wollen. Wenn sie eigenständig das Leben ihrer Tiere nehmen müssten, würden sie eine andere Einstellung zu dieser Form der Nahrung erhalten. Vielleicht dankst Du das nächste Mal der Tierseele, deren Körper jetzt auf Deinem Teller liegt, dass sie Dich nährt und am Leben erhält. Probiere es ganz einfach aus.
Je mehr auf unserer Seite sind,
umso mehr können wir geschehen lassen!